Antibiotika in Geflügelfleisch

Um wertvolle Tierbestände zu sichern, wird der Medikamenteneinsatz in der Fleischmast weiterhin unverzichtbar bleiben. Gerade Gefügelbestände sind für Epedemien anfällig.
Das glückliche und frei-laufenden Bio-Hähnchen ist eine Illusion!
Der Anteil der „BioHähnchen“ am Gesamtmarkt in Deutschland liegt bei unter 3% und wird sich, auch aus Gründen der Tierhaltung, nicht durchsetzen können.
Fleisch in jeglicher Form ist in der menschlichen Ernährung nicht wegzudenken. Fleisch gehört auch zur vollwertigen Ernährung! In vernünftiger Menge im Speiseplan eingefügt, erhöht Fleisch den Genuss des Menüs.
Aus ökologischer Sicht sind folgende Fleischsorten eindeutig vorzuziehen:
Heimisches Wild, neuseeländisches Lamm, argentinisches Rind. Fleisch aus Bio-Mastbetrieben (ausser Rind) ist in der Qualität meist schlechter als das Fleisch aus sogenannter konventioneller Mast. In der Ökobilanz fällt Biomastfleisch durch erheblich höheren Energieverbrauch, Flächeneinsatz und Futtereinsatz (Kalorien je kg Fleisch) auf.