Lebensmittelabfall: Das politische Spiel mit dem schlechten Gewissen

Mir geht die scheinheilige  Diskussion über Lebensmittelabfälle einiger politischen Vertreter & NGO`S gewaltig auf die Nerven.
Hier werden wieder mit “Angstmarketing” politische Ziele verfolgt, die überhaupt nicht erreichbar sind, aber beim Verbraucher ein schlechtes Gewissen verursacht.
Und wer ein schlechtes Gewissen hat, ist gut manipulierbar!

Früher, “in der guten alten Zeit vor 1968”, waren die Kirchen dafür zuständig. Heute sind es selbst ernannte “Verbraucherschützer” die mit der Unwissenheit und dem Glauben des Menschen ihr Spiel treiben.
Wer sich ernsthaft und fundiert mit dem Problem der Lebensmittelabfälle auseinandersetzen möchte:

Hier ein Auszug:

Wegwerfen von Lebensmitteln und Ethik

Der Verweis in den Studien auf ethische Aspekte klingt zunächst überzeugend. Wir, die Reichen, werfen Lebensmittel weg, während andere hungern. Können wir dieses Verhalten moralisch akzeptieren? In der Tat werden sich viele Menschen in den reichen Ländern unwohl fühlen, dass gleichzeitig einige Zeitgenossen noch nicht einmal ihre Grundbedürfnisse befriedigen können. Es entspricht der Ethik des Christentums und anderer Religionen, armen Menschen zu helfen. Wegwerfen von essbaren Lebensmitteln ist daher verständlicherweise für viele Menschen ein moralisches Problem. Eine Minderung des Problems könnte z. B. durch bessere Gesetzgebung (Mindesthaltbarkeitsdatum) und auch verbesserte Information und Kenntnisse der Verbraucher erreicht werden. Das Ausmaß des Problems und seine Bedeutung für die Armen in Entwicklungsländern ist aber durch die vorliegenden Studien weit überschätzt worden.

Es gibt effizientere Lösungen

Gibt es in unserer Gesellschaft nicht eine Vielzahl von Erscheinungen, die zu noch größeren moralischen Bedenken führen müssten? Schuhe und Kleidung werden häufig nicht mehr getragen, obwohl sie noch unser Grundbedürfnis decken könnten, wir aber besser und modischer gekleidet sein möchten. Wir vergeuden Ressourcen, obwohl viele Menschen auf dem Planeten ihr Grundbedürfnis nicht befriedigen können. Es werden hohe Summen für Schmuck ausgegeben, obwohl viele Menschen in anderen Ländern unter Hunger und Unterernährung leiden. Es werden hohe Summen für aufwändige Verpackungen und Werbung ausgegeben und damit Ressourcen verbraucht, die zu einem fraglichen zusätzlichen Nutzen in unserer Gesellschaft führen. Ist es nicht auch unmoralisch, dass die Bundesrepublik die international vereinbarte Summe an Entwicklungshilfe seit Jahren nicht zahlt? 7 Ist es von der Bundesregierung nicht auch unmoralisch, mit hohen Subventionen die ineffiziente Biogasproduktion zu fördern und damit die Weltnahrungsmittelproduktion zu verringern? Es wäre eine verdienstvolle Aufgabe, politische Vorgaben und wirtschaftliches Handeln im Hinblick auf Moral und Hunger in der Welt zu untersuchen. Von: Ulrich Koester

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