Letzte Woche: Diskussion Homoeopathischer Verein

Die Diskussion mit “Fachleuten” in der Naturszene entwickelt sich häufig zu quälenden Ritualen:
Ich muss, da ich auch “Arzneimittel” verkaufe, den Verbraucher beim Verkauf auch aufklären: Zur Wirksamkeit und Risiken der von mir verkauften Produkte. Dazu bin ich gesetzlich verpflichtet. Der Heilpraktiker kann, da er keine Produkte verkauft (seriöse Heilpraktiker tun das auch nicht), die Wirksamkeit seiner Therapie entsprechend ausschmücken, bis zur Quacksalberei!
Hier Mädesüss wurde als allgemeingültiges Wundermittel bezeichnet:
Die nachgewiesene Wirkung: Bei Erkältungskrankheiten wirkt Mädesüss wie Aspirin. Einen höheren Wirkstoffanteil hat aber Weidenrinde! Und wer eine Empfindlichkeit auf den Wirkstoff des Aspirin hat, sollte beide Tees meiden. Beide Tees haben in der Phytotherapie heute keine Bedeutung mehr.
Weiterhin wird immer wieder Homöopathie mit der Phytotherapie in einem Kontext genannt. Jeder Homöopath weiss, dass die Therapieansätze sehr unterschiedlich sind.
Homöopathie, als Therapie, muss man immer  auf  den Wissensstand des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen. Seit dieser Zeit hat sich an den grundlegenden Therapieansätzen nichts mehr geändert.
Die Phytotheraphie ist die älteste “Heilkunde” überhaupt. Sie ist eine Wirkstoff-gebundene Therapie. Diese verwendet nicht nur Tees, sondern auch Gewürze, und Lebensmittel. Eine gesunde, genussvolle Ernährung gehört auch zur Phytotherapie.
Weiterhin entwickelt sich die Phytotherapie, dank der “schulmedizinischen” 😯 Forschung, immer weiter. Leute, wir leben im 21. Jahrhundert!

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