Marketingstrategien der Bio-Szene

Im Zuge der Klimadebatte vielen mir die verlogenen Rituale in der Bioszene wieder mal auf:
Zertifizierungssystem Stop Climate Change Dieses zusätzliche Label macht sich sehr gut auf der Verpackung: Neben den Label “ Für soziale Verantwortung“ , „Bio“ und „ohne Glutamat“. So ausgezeichnete Produkte muss der informierte Verbraucher doch zwingend kaufen.
Zur Klimabilanz bitte lesen
Was so alles von den Öko-Kontrollstellen zertifiziert wird:
Pinienkerne aus China: Qualität und Geschmack nicht zumutbar!
Kartoffel-, Obst-, Wein-anbau mit Kupfervitriol
Dieses Pestizid wird nur aus folgenden Grund in der „Ökolandwirtschaft“ eingesetzt: Im fertigen Produkt ist Kupfervitriol nicht nachweisbar!
In der sog. „konventionellen Landwirtschaft“ gilt Kupfervitriol als Altmittel und wird nicht mehr verwendet, weil es mittlerweile bessere Pflanzenschutzmittel gibt.
Apropos mit Gentechnik veränderte Lebensmittel: „Biobrühe“wird immer mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt.
Ich könnte noch viele Beispiele aufzählen wo in der Bio-Lebensmittelindustrie der Anspruch Wirklichkeit und Marketing auseinanderdriften.
Übrigens: Fast so wie in der Kosmetik und Waschmittelwerbung!
Fazit:
Der Klimawandel kommt so oder so! Bitte lesen
In den nächsten Jahren wird sich eine moderne, Ressourcen-schonende Landwirtschaft, ohne Ideologien durchsetzen müssen:
Einsatz biologisch abbaubarer Pflanzenschutzschutzmittel und gezielte, durch modernster Technik ermöglichte, Düngung.
Robuste, auf die jeweiligen klimatischen Bedingungen hin gezüchtete, Pflanzen. Dieses beinhaltet auch grüne Gentechnik!
Die moderne Technik wird auch in der Landwirtschaft der „Dritten Welt“ einen Produktivitätsschub mit sich bringen müssen! Dieses ist eine vordringliche Aufgabe!
Wir sind fast 7 Milliarden Menschen auf der Erde! Es ist die grösste Herausforderung in der Menschheitsgeschichte diese zu ernähren und zu Wohlstand zu führen.
Das wird nur durch Erzeugung von Lebensmitteln im Überfluss gelingen.
Seit ca. 10 Jahren werden nicht genügend Grund- Lebensmittel produziert. (Nicht zu verwechseln mit industriellen Fertigprodukten!). Aus diesem Grund wird z.Z. vermehrt in „Rohstoffen“ spekuliert. Erst bei Überproduktion oder zu teurer Refinanzierung (Zinsen!) verlassen die Spekulanten wieder diesen Markt.