Markttelegramm 12.11.2013

Die Gewürzwelt ist dieses Erntejahr von wetterbedingten Problemen sehr stark beeinflusst:

  • Europa, Deutschland:  Durch den harten und langen Winter haben wir erhebliche Ernteeinbußen im Kräuterbereich. Teilweise auch erhebliche Qualitätsprobleme. Dillspitzen, Schnittlauch und Petersilie aus Freiland-Kräuteranbau in guten Qualitäten sind knapp! Vergleichbare Ware aus Ländern wie  z. B. Ägypten entsprechen nicht unseren Vorstellungen (Verunreinigungen mit Fremdkräutern) .
  • Bei Gewürze aus Asien wie z. B. Pfeffer versuchen die Exporteure höhere Preise zu etablieren. Das ist Ihnen durch Mengenverknappung auch teilweise gelungen. Durch die Schwäche des Dollars zum Euro werden diese Preiserhöhungen teilweise kompensiert. Abzuwarten sind die Ernteprognosen nach dem zerstörerischem Taifun Anfang November. Die Märkte reagieren sehr empfindlich!
  • Bei Vanille macht sich die Preissteigerung zum Vorjahr schon gewaltig bemerkbar: Ich musste Preiserhöhungen von über 35% akzeptieren. Wir werden voraussichtlich ein Preis-Niveau  wie 2002/2003 erreichen. Da war echte Vanille ein Luxusgut!