Spritzmittel in der "Biolandwirtschaft" BT Präparate, Kupfer, etc.

Schwefel, Kupfer und Bt-Präparate zählen zu den zugelassenen Pestiziden im „Biolandbau“
BT Präperate (Bacillus thuringiensis), sind das meist verwendete Spritzmittel in der „Biolandwirtschaft“:

Verwandtschaft mit Bacillus cereus

Im Jahr 2000 haben Wissenschaftler im Fachjournal Applied and Environmental Microbiology dargelegt, dass es sich beim alternativen Pflanzenschutzbakterium Bacillus thuringiensis, dem Milzbranderreger Bacillus anthracis und dem Lebensmittel vergiftenden Bacillus cereus um die Variationen einer einzigen Spezies handelt. Die Keime von Bacillus cereus bilden ein hämolytisches und ein nichthämolytisches Enterotoxin, sowie Cytotoxin K, (ein enterotoxisches Protein). Dieses Bakteriengift kann beim Menschen nicht nur erhebliche Durchfälle hervorrufen, sondern auch zu Todesfällen führen.
2001 wurde daher Bacillus cereus IP 5832 als Probiotikum in der Tierernährung verboten, weil nach Meinung des wissenschaftlichen Ausschusses für Futtermittel der EU – Kommission (SCAN / Scientific Committee of Animal Nutrition) von dem Bakterienstamm ein potentielles Risiko für den Verbraucher ausgeht. Quelle Wikipedia
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Kupferpräperate werden in der „konventionellen“ Landwirtschaft wegen der grossen Umweltbelastung kaum noch verwendet. Im „Bioanbau“ sind diese Präparate zugelassen und unabdingbar: Sonst können die „wunderbaren“ Messwerte für „Bioprodukte“,wie z.B. Kartoffeln, Paprika, Weintrauben, Erdbeeren,  bei Pflanzenschutzmittel nicht erreicht werden. Kupfer-Präparte waschen sich wieder ab.
Und ich wundere mich immer wieder über die Verteidigungsstrategie der „Bio-Marketing-Presse“:
Das Schwermetall Kupfer ist (anders als Quecksilber oder Cadmium) ein essentielles Spurenelement und wirkt erst in höheren Dosierungen giftig. Es ist neben Schwefel das einzige Mittel, das Ökobauern gegen Pilzerkrankungen wie Mehltau einsetzen dürfen. Quelle: Schrot & Korn.
Mit dem Argument, essentielles Spurenelement, ein Spritzmittel zu verteidigen ist schon hart.
Anstatt das Thema offensiv und transparent anzugehen, werden persönliche Angriffe gegen Kritiker der „Bio-Branche“ ( Die früher mal da auch tätig waren) zur Verteidigung angeführt. Nichts ist schlimmer, wie die Verräter aus den eigenen Reihen. 🙂
Demnächst: Gentechnik in der Biolebensmittelindustrie. Auch ein schöner Spass!