Kategorie: Marketing: Neue Kühe über die Dörfer treiben

  • Detox Tee

    Detox Tee

    Detox ein Marketingbegriff und seine Folgen.

    Mit der umstrittenen Marketing – Kampagne Detox hat Greenpeace eine Steilvorlage auch für die Nahrungsergänzungsindustrie geliefert. Besonders kritische Verbraucher * bekommen dabei natürlich nicht mit, dass es sich um eine Farce handelt.
    Detoxtee soll ein  Entgiftungstee sein. Wenn man bei Google schaut, sind auf der 1. Seite alle üblichen Verdächtigen, die  ihr Süppchen mit Detox kochen.

    Auch der BGH hat, richtigerweise, höchstrichterlich bestätigt, dass der Begriff Detox im Zusammenhang mit Lebensmittel aller Art nicht verwendet werden darf. Wir haben den Begriff Detox im Zusammenhang unserer Produkte nie verwendet.

    Unser Stoffwechsel entledigt sich Giften selbst über Niere und Darm.

    • Ausnahme sind aufgenommene Gifte und radioaktive Stoffe, die mit bestimmten Medikamenten unter ärztlicher Kontrolle behandelt werden. Aber dazu gehört kein Mensch den ich kennen würde.
    • Begriffe wie: Entgiften, Entschlacken, etc. dürfen in Zusammenhang mit Lebensmitteln und Nahrungsergänzungen nicht verwendet werden!

    Welcher Tee hilft beim Abnehmen?

    Zur Unterstützung Ihrer Stoffwechselfunktionen können Sie jeden Kräutertee verwenden, der Bitterstoffe enthält und unsere Nierenfunktionen unterstützt.
    Trinken sie während einer Fastenkur Ihren Tee immer warm und ungesüßt.
    Die erste Wahl für Ihre Frühjahreskur sind immer:
    Brennnesseltee, Grüner Hafer Tee, Matetee oder Schachtelhalm.

    Kohle mit und in Lebensmittel Detox?

    Losgetreten hat den Unfug eine geschäftstüchtige Schauspielerin: Oscarpreisträgerin Gwyneth Paltrow ließ Kohlenstaub in Limonade rühren und verkauft den Liter „mit aktivierter Holzkohle“ für knapp 20 Dollar. Die macht jetzt richtig „Kohle“. Die süße Plörre soll im Gegenzug das schmuddelige Innenleben des Käufers reinigen. Weil Gelangweilte stets nach neuen kulinarischen Marotten gieren, werden nun auch bei uns alle möglichen Speisen geschwärzt – zum Beispiel mit künstlichem Brilliantschwarz. Hauptsache Entgiftung, Hauptsache Detox Tee.

    Warum der Begriff Detox bei Lebensmitteln  und Nahrungsergänzungen so stark strapaziert?

    Es ist fraglich, ob in Miss Paltrows schwarzer Detox-Limo wirklich Aktivkohle schwimmt, denn die ist in den USA nur als technischer Hilfsstoff, nicht aber zum Färben zulässig. Aktivkohle ist außerdem kein brauchbarer Farbstoff – im Gegenteil, sie wird zum Entfärben zugesetzt, zum Beispiel von Weißwein oder weißem Rum; bei Bier und Wodka darf sie Fuselalkohole und Fehlgerüche absorbieren, in Schuheinlagen den Schweiß. Aktivkohle entfernt Schadstoffe aus Trinkwasser und Speiseöl. Nach Gebrauch wird sie recycelt oder mitsamt den Schadstoffen verbrannt.
    An der bayerischen Ost-Grenze haben hemdsärmelige Bauern in der Räucherkammer statt Buchenholzscheiten abgefahrene Autoreifen verbrannt. Innerhalb von 45 Sekunden waren die Schinken rabenschwarz. Die Touristen freuten sich über die regionale Spezialität direkt vom Erzeuger. Heute gehören diese sogenannten „Pirellischinken“ der Vergangenheit an.
    Pirelli- Schinken?
    Ich kenne nur den Pirelli-Kalender.
    Weiterlesen
    Übrigens:  Bei „Spitzenköchen“ist auch schwarzes Hawaisalz zur Zeit angesagt: Natriumchlorid mit medizinischer Kohle. Zur Vorbeugung gegen Montezumas Rache? Verdorbene Lebensmittel in der Küche?

    Diese Teesorten empfehlen wir Ihnen zur Unterstützung Ihrer Fastenkur:

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    • Was ist fermentierter Pfeffer?

      Was ist fermentierter Pfeffer?

      Schwarzer Pfeffer Piper nigrum ist immer fermentierter Pfeffer!

      Was ist Fermentierter Pfeffer?

      Schwarzer Pfeffer wird im halbreifen Zustand geerntet. Die Schale der ursprünglich grünen Pfefferkörner werden durch die langsame und kontrollierte Trocknung schwarz.
      Das nennt man fermentierten Pfeffer.

      Was ist das besondere an fermentiertem Pfeffer?

      Einige Gewürzhändler bieten mit Salz fermentierten Pfeffer an und bezeichnen diesen als Kaviar der Pfeffersorten.
      In diesen, mit Salz, fermentierten Pfefferkörnern beträgt der Salzanteil etwa 50%!
      Die Geschmackswahrnehmung dieses mit Salz behandeltem Pfeffer beruht auf dem hohen Salzanteil.
      Ein hoher Anteil Salz ist eine billige Zutat in Gewürzen.

      Fazit zu mit Salz fermentiertem Pfeffer:

      Unsere Tests und Selbstversuche mit Salz fermentierter Pfeffer waren nicht zielführend.

      Ein guter schwarzen Pfeffer aus aktuellen Ernten muss nicht mit Salz fermentiert werden! Die feinen Aromen werden durch Salz verdeckt.

    • Basentee, irreführende Bezeichnung!

      Basentee, irreführende Bezeichnung!

      Teeanbieter können der dieser Verbrauchertäuschung nicht widerstehen: Basentee

      Was ist Basentee?

      Jeder Kräutertee wirkt basisch!
      Auch schwarzer, grüner Tee, und Kaffee können nicht zur Übersäuerung des Körpers beitragen!
      Seien Sie kritisch, wenn Ihnen Verkäufer eine Teemischung oder eine Nahrungsergänzung unter dem Aspekt der Entsäuerung empfehlen!

      Wirkt Basentee gegen Übersäuerung?

      Der Begriff „Störung des Säure-Basen-Haushaltes“ wird in der Heilpraktiker- und Naturkost-Szene häufig verwendet, um verschiedene Gesundheitsprobleme zu beschreiben.
      Echte medizinische Zustände wie Azidose (Übersäuerung) und Gicht können tatsächlich durch eine unausgewogene Ernährung und Lebensstilfaktoren, übermäßiger Alllloholkonsum, ausgelöst werden.
      Es ist jedoch zu beachten, dass diese Erkrankungen häufig genetisch bedingt sind und durch einen Arzt betreut werden müssen.
      Eine Diät kann helfen, die Symptome zu verbessern, aber es ist wichtig, mit einem Arzt oder Ernährungsexperten zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die Ernährung ausgewogen und gesund ist.

      Was ist Basentee?

      Jeder Kräutertee wirkt basisch!
      Auch schwarzer, grüner Tee, und Kaffee können nicht zur Übersäuerung des Körpers beitragen!
      Seien Sie kritisch, wenn Ihnen Verkäufer eine Teemischung oder eine Nahrungsergänzung unter dem Aspekt der Entsäuerung empfehlen!

      Wirkt Basentee gegen Übersäuerung?

      Der Begriff „Störung des Säure-Basen-Haushaltes“ wird in der Heilpraktiker- und Naturkost-Szene häufig verwendet, um verschiedene Gesundheitsprobleme zu beschreiben.
      Echte medizinische Zustände wie Azidose (Übersäuerung) und Gicht können tatsächlich durch eine unausgewogene Ernährung und Lebensstilfaktoren, übermäßiger Alllloholkonsum, ausgelöst werden.
      Es ist jedoch zu beachten, dass diese Erkrankungen häufig genetisch bedingt sind und durch einen Arzt betreut werden müssen.
      Eine Diät kann helfen, die Symptome zu verbessern, aber es ist wichtig, mit einem Arzt oder Ernährungsexperten zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die Ernährung ausgewogen und gesund ist.
    • Die beste Diät? Biologie neueste Erkenntnisse

      Die beste Diät? Biologie neueste Erkenntnisse

      Jedes Jahr wieder neue Diäten 👎

      Wer seiner Gesundheit wirklich etwas Gutes tun will, sollte abwechslungsreich und vielseitig essen, auf Diäten verzichten, sich regelmäßig bewegen und am besten jeden Monat ein gutes Buch über Wissenschaft lesen.

      Sind Rohe Grünzeug-Suppen, Marketing – Denglish: Smoothies, gesund?

      Sind Smoothies, wirklich gesund?

      Rohe Grünzeug-Suppen, Marketing – Denglish: Smoothies
      Der Ursprung der Smoothies findet sich in der Greisenernährung. Menschen, am Ende Ihres Lebenszyklus, werden durch abgekochte, fein gemixte Gemüse mit anderen Vitalstoffe am Leben erhalten. Heute übernimmt das die Magensonde.
      Roh sind die Vitalstoffe in pflanzlichen Lebensmitteln überwiegend nicht für den Homo Sapiens verfügbar. Dazu haben wir nicht die entsprechenden Verdauungsorgane: Unser Darm ist nicht lang genug um diese Prozesse abzuschließen.

      Fazit: Smoothies in Form von feiner und leckerer Gemüsesuppe sind natürlich sehr gesund. 👍

      Wie wehren sich Pflanzen gegen Fressfeinde?


      Pflanzen sind über spezielle Abwehrsysteme in der Lage, potenzielle Feinde abzuwehren. Solche Abwehrsysteme sind u.a. mechanische Schutzmechanismen, giftige Inhaltsstoffe und Signalstoffe für Parasiten bzw. Fressfeinde von Pflanzenfressern. Quelle: Lernhelfer.de.

      Auch unsere pflanzlichen Lebensmittel versuchen sich vor dem gefressen werden zu schützen. Aus diesem Grund ist eine vielfältige Auswahl pflanzlicher Lebensmittel in unserem täglichen Speiseplan wichtig.
      Nur wenige pflanzliche Lebensmittel, überwiegend Obst und Nusskerne, sind für den Menschen roh bekömmlich und deren Vitalstoffe verfügbar.
      Besonders die regionale und jahreszeitliche Auswahl unserer pflanzlichen Lebensmittel ist hier zu bevorzugen.
      Das beste Beispiel ist die Sojapflanze. Diese ist in ihrer Urform für Säugetiere giftig. Erst nach der Ölpressung wird der übrig gebliebene Sojaschrot erhitzt und dadurch für Säugetiere bekömmlich. Auch Tofu und weitere Sojaprodukte sind immer industriell vorverarbeitete Rohstoffe. Weitere Informationen.
      Für Männer ist Soja als dauerhafte Proteinquelle ungeeignet: Potenzprobleme.

      Fazit: Besonders bei rein pflanzlicher Ernährung müssen Sie auf die Nährstoffrelation und Zubereitung Ihrer Speisen achten und sich informieren. Esoterische oder ideologische Quellen sind hier nicht hilfreich. Und es muss gut schmecken!

      Süßstoffe in der Schweinemast?
       

      Süßstoffe aller Art fördern Stoffwechselstörungen.
      Hier die die Fakten warum wir alle Süßstoffe, auch die angeblich natürlichen wie Stevia, nicht empfehlen:
      Diätwahn pur! Und die Reformhäuser, Lebensmittelhersteller machen, trotz besseren Wissens,mit!

      Süßstoffe – dick durch Diätlimo?

      Der neueste Trend Sirtfood

      Der Grundgedanke zu Sirtfood ist richtig. Es handelt sich, auf deutsch gesagt, um Vollwerternährung im klassischen Sinn.

      Was ist Sirtfood?

      Der Begriff Sirtfood leitet sich aus dem Namen Sirtuine für bestimmte körpereigene Enzyme ab.
      Als Sirtfood werden Lebensmittel bezeichnet, die diese Inhaltsstoffe enthalten:
      Allicin aus Knoblauch
      Anthocyane aus Beerenfrüchten, Pflaumen
      Capsaicin aus dem Chili.
      Catechine aus grünem Tee der Sorte Sencha.
      Cumarin aus Zimt. Anmerkung: Cumarine in hohen Dosierungen sind schädlich!
      Cucurmin aus Kurkuma oder einem Currygewürz.
      Indol-3-Carbinol (Brokkoli, grünes Blattgemüse)
      Isoflavone aus Soja und Sojaprodukte. Diese sind in größeren Menge nicht unbedenklich!

      Diese, sogenannten sekundären Pflanzenstoffe, stehen Ihnen überwiegend in pflanzlichen Lebensmitteln wie Obst, Gemüse, Nüsse und Hülsenfrüchte und natürlichen Gewürzen zu Verfügung.
      Fazit: Vollwerternährung mit überwiegend frisch zubereiteten Lebensmitteln, möglichst regional und der Jahreszeit entsprechend, gut gewürzt mit Currygewürz ist Sirtfood. Und es muss gut schmecken!

      Das Problem aller Diäten

      • Das Problem bei allen Diäten ist der Bezug zu Nahrungsergänzungen, denglisch, Superfood.
      • Auch die isolierte Betrachtung positiver Inhaltsstoffe unserer Lebensmittel führt dazu, dass die irrige Annahme mit dem einwerfen einiger Vitaminpillen die Probleme einer fehlerhaften Ernährung ausgeglichen werden könnte:
      • Leider beteiligen sich auch Fachgeschäfte wie Reformhäuser und Apotheken an diesem Geschäft: Puddingveganer, Diätshake.
    • Entgiftungskur, jedes Jahr das selbe Ritual.

      Entgiftungskur, jedes Jahr das selbe Ritual.

      Besonders Frauen neigen dazu eine Entgiftungskur zu machen.

      Die Motive für eine Entgiftungskur sind häufig im psychischen Bereich zu zuordnen.
      Mir fällt auf, dass meistens Frauen, die besonders schlank sind und gesund leben für dieses Ritual besonders empfänglich sind.
      Es gibt einen psychologischen Zusammenhang mit: Schmutzig > Entschlacken > Entgiften. Viele Heilpraktiker, Reformhausinhaber oder Lebensberater können den gigantischen Verdienstmöglichkeiten in diesem Sektor nicht widerstehen und verstärken durch Manipulation die Ängste dieser Frauen.

      Detox ist en vogue und soll den Körper entgiften
      Detox-Anhänger glauben, der moderne Mensch würde zu viele Gifte und Schadstoffe aufnehmen. Ursachen dafür seien eine ungesunde Ernährung mit zu viel Fett, Zucker und Zusatzstoffen sowie Nikotin und Alkohol. Aber auch Umweltgifte und Stress werden dafür verantwortlich gemacht, dass unser Körper nicht mehr in der Lage ist sich selbstständig zu entgiften und zu reinigen. Die Folge, laut Detox-Theorie: In unseren Organen und im Bindegewebe lagern sich „Schlacken“ ab, die für allerhand Unwohlsein verantwortlich sind. Detox-Kuren könnten unseren Körper von diesen unerwünschten Stoffen befreien.
      Während die Variation an Detox-Diäten und -Produkten immer weiter zunimmt, hat die Wissenschaft bisher weder Schlacken im Körper nachweisen noch einen Nutzen von Detox-Kuren belegen können.

      quarks.de

      Wenn man sich ansieht was eine „Entgiftung“ mit den einschlägigen Produkten kostet, kann man nur von irrationalen und zwanghaften Ritualen ausgehen. Auch wird häufig das Argument „Es tut mir gut“ für Fastenkursen angeführt.
      Aber Hallo: Jedes einbringen in eine Gemeinschaft erzeugt Glücksgefühle!

      Ich empfehle: Wandern (Alpenverein, Sauerländer Gebirgsverein) Radfahren, Radtouren: ADFC.
      Einbringen in Fördervereine zum Beispiel bei Hausaufgabenhilfen, Heimatverein, Botanischen Gärten. Es gibt viele weitere Möglichkeiten sich außerhalb der eigenen Filterblase zu betätigen.

      Nur in der eigenen Filterblase zu hängen verstärkt Ängste und macht paranoid.


      Übrigens: Jeder natürliche Kräutertee wirkt Stoffwechsel-aktiv als Fastentee: Je bitterer um so besser!


      Empfehlungen zu Fastentee

      Zu Ihrer Fastenkur ist warmer Kräutertee mit Bitterkräuter zu Ankurbelung  Ihres Stoffwechsel bestens geeignet.
      Auch grüner Tee Sencha und grüner Matetee bringen Ihren Kreislauf auf Touren.
      Trinken Sie nicht mehr wie 1 Liter Fastentee über den Tag verteilt. Die verbleibende Trinkmenge von etwa 2 Liter füllen Sie mit  leicht warmem Kraneberger Wasser auf.
      Denken Sie an Ihre tägliche Bewegung an der frischen Luft. Couch-Potatos können nicht Fasten.
      Merke: Alle Sorten Detoxtee sind Fastentee.

    • Jiaogulantee Nepp mit Krebskranken

      Schon wieder werden vom Krebs Betroffene durch unseriöse Angebote geneppt!

      Gerade erst ist die „Neppwelle“ mit den bitteren Aprikosenkernen abgeklungen, wird wieder ein Wundermittel über die Bio & Esoterik-Szene propagiert:  Jiaogulantee, angeblich besser wie Ginsengwurzel, soll gegen Krebs wirken!
      Gut: Der Tee ist, im Gegensatz zu bitteren Aprikosenkernen, nicht giftig. Direkt umbringen kann man sich damit also nicht.
      Aber: Er hilft nicht, schmeckt nicht und ist vollkommen überflüssig.
      Für vom Krebs betroffene empfehle ich das Buch: Der König der Krankheiten
      Resümee: Krebs ist in uns genetisch verankert und wenn er ausbricht, signalisiert er uns den Anfang vom Ende des Lebens.

    • Superfood Kurkuma und Ingwer

      Die größte Messe der Welt für Lebensmittel ist die Anuga in Köln.

      Hier werden die neuesten Trends für die Nahrungsmittelindustrie vorgestellt.
      Superfoods sind der Hit der Saison. Der gesundheitsbewussten Verbraucherin, die Werbung  ist besonders auf Mädchen ausgerichtet, werden schlank, schön, gesund und Unsterblichkeit versprochen.
      Es werden immer wieder neue Superfood-Zutaten entdeckt und entsprechend vermarktet. Sehr im Trend liegt Kurkuma. Für diese Superfood-Zutat werden
      mit geradezu rasanter Geschwindigkeit Einsatzbereiche gefunden, was sich in einer Zunahme der Neueinführungen von Produkten mit Kurkuma um 46 % im Jahresvergleich 2016 zu 2015 niederschlägt. Quelle: Anuga 2017.
      Wenn man nur einmal das Marketing um Kurkuma 2016/17 beobachtet: Gegen alle Alltagsbeschwerden und Krebs. Die Verunsicherung  des Verbrauchers ist perfekt!

      Frischer Kurkuma und Ingwer?

      Es wir behauptet, dass im getrocknetem Kurkuma oder Ingwer weniger Wirkstoffe vorliegen. Das ist grundsätzlich erst mal nicht richtig. Die Wirkstoffe im Kurkuma und Ingwer sind unter anderem Ätherische Öle und Bitterstoffe.

      • Die frischen Wurzeln werden in einem nicht optimalem Reifezustand geerntet um das Verholzen zu verhindern. Nur in diesem Zustand sind Diese in den Geschäften zu vermarkten. Der Anteil an Vitamin C ist in frischem Zustand höher, aber bei Wurzen unbedeutend.
      • [wiki title=“Ökologischer_Fußabdruck“]Der ökologische Fußabdruck[/wiki]ist bei diesen Frischprodukten bedenklich: Kühlung, Transport, Lagerung.

      Alle natürlichen Gewürze:

      • regen den Stoffwechsel an.
      • verbessern die Verdauung und die Aufnahme von Vitalstoffen aus den Lebensmitteln.
      • wirken leicht entzündungshemmend.
      • wirken nicht gegen Krebs, machen aber schön. 😉

      Unsere Favoriten mit Kurkuma und Ingwer:

      Curry Madras typisch indische Currymischung

      Curry Englisch kräftig & scharf


      https://shop.drogist-n.de/produkt/ingwer-blanchiert-ungesuesst/

    • Lebensmittel ohne Zucker?

      Die Aussage ungezuckert oder noch dreister: Ohne Kristallzucker  sagt nichts aus und ist Verbrauchertäuschung!

      Diese Formulierungen in Produktbeschreibungen werden gerne von besonders guten Menschen verwendet. Diese Edelmenschen wissen ganz genau das sie den Verbraucher verarschen!

      Sind alternative Süßungsmittel gesund?

      Im Focus der informierten und gesundheitsbewussten Verbraucher/innen steht die reduzieren des Konsum von Zucker und zuckerhaltigen Lebensmitteln. Diese Maßnahme ist in unserer heutigen Überflussgesellschaft auch zwingend geboten.

      Alternative Süßungsmittel wie zum Beispiel: Agavendicksaft, Ahornsirup, Birnendicksaft sind zur Senkung des Zuckerkonsums nicht geeignet!

      Welchen Zuckeranteil haben alternativen natürlichen Süßungsmitteln?

      • Birnendicksaft 80%
      • Agavendicksaft und Ahornsirup 70%
      • Kokosblütenzucker 90%
      • Honig 82%

      Wichtiger Hinweis zu Kokosblütenzucker: Es wird behauptet der glykämischen Index wäre erheblich günstiger im Vergleich zu Haushaltszucker. Die Behauptung ist nicht richtig. Der glykämischen Index von Kokosblütenzucker liegt nur 4% unter dem von klassischem Hausaltzucker.

      Besonders gerne werben Bioläden und Reformhäuser mit den gesundheitlichen besseren Eigenschaften von alternativen Süßungsmitteln. ? Diese gesundheitlichen Aussagen verstoßen gegen die Health Claims der EU.

      Welche Süße ist besser als Zucker?

      Alle Süßungsmittel, außer Süßstoff, enthalten Zucker und werden letztendlich im Stoffwechsel zu Glucose weiter verarbeitet. Der Stoffwechsel aller Säugetiere kann nur Glucose in Energie umwandeln.

      Übrigens: Frucht- und deren Dicksäfte bestehen überwiegend aus Fruktose (Fruchtzucker). Diese halte ich, in den heute konsumierten Mengen, für bedenklich. Zumal wir über fertig produzierte Lebensmittel mittels Maissirup und Säfte schon weit mehr als die tolerierbare Menge an Fruktose zu uns nehmen.

      Worauf müssen wir als Verbraucher achten? Verbraucher achten: Auf die Zutatenliste!

      Trockenfrüchte:

      Wenn Trockenfrüchte gesüßt werden müssen, ist es vernünftiger, wenn Sie denn gesüßt werden, mit Zucker als mit Saftextrakten süßen!

      Beispiel: Cranberrys sind in ungesüßt nicht genießbar. Wenn ich bei den nachfolgenden Cranberrys „ohne Zucker“ deklariere mache ich mich der Verbrauchertäuschung schuldig. Um den wahren Wert an Nährwerten zu kennen müssen Sie die Nährwertangaben auf den Packungen oder in der Beschreibung lesen.
      https://shop.drogist-n.de/produkt/cranberries-mit-ananassaft/

      Häufig steht bei Trockenfrüchten nicht gesüßt auf der Packung.

      Viele Trockenfrüchte werden, weil diese von Natur aus sehr süß sind, nicht nach gesüßt. Wenn in diesem Fall ohne Zucker deklariert wird, ist es auch Verbrauchertäuschung.
      https://shop.drogist-n.de/produkt/feigen-soft/
       

      Frucht-Milcherzeugnisse:

      Keine fertig gemischten Produkte kaufen, sondern Naturprodukte mit Früchten, Fruchtsirup, oder Konfitüre verfeinern. Dieses sind nur Beispiele.

      Die Aussage Natur oder naturbelassen kann aber auch auf dem Etikett stehen. In diesem Fall kaufen Sie auf jeden Fall ein natürliches, ungesüßtes Produkt.

      Quintessenz:  Zum süßen verwendet man am Besten normalen Haushaltzucker (Saccharose). Rohrohrzucker oder Honig nimmt man, wenn man die Geschmackskomponente malzig oder Honig mit einbringen möchte: Z. B. beim Backen oder Grillen. Aus gesundheitlicher Sicht sind die Vorteile von Rohrohrzucker vernachlässigbar.

      Haushaltzucker (Saccharose) ist auf jeden Fall besser für den Stoffwechsel als Fructose (Fruchtzucker), Fruchtdicksäften oder jegliche Art von Süßstoff.

      Für Kinder ist Fruchtzucker auf keinen Fall geeignet: Kinder, die aktiv sind, benötigen als Energiebringer kurzfristig Traubenzucker (Glukose). Dieser wird sofort in Energie umgesetzt. Fruchtsäfte als sofortiger Energiebringer sind ungeeignet! 👿

      In diesem Zusammenhang: Obst in großen Mengen genossen, ob roh oder in Form von Obstler führt in jenem Fall zu einer Fettleber. 😀

    • Wir führen keine "Gourmet-Salze"!!!

      Häufig muss ich mich der Kundenfrage stellen:
      Warum verkaufen Sie keine „Gourmetsalze“?
      Meine Antwort ist immer:

      • Ein Gourmet, zu deutsch Feinschmecker, wird nie Salz als Kriterium zur Bewertung  eines Gerichtes heranziehen. Salz darf in einer Speise nie hervor-schmecken!
      • Salz besteht aus über 97 % Natriumchlorid!
      • In den verzehr-fertigen Speisen sind „Gourmetsalze“ nicht mehr schmeckbar.
      • Bei Salzverkostungen „pur“ hat das unterschiedliche Geschmacksempfinden nur mit dem Konsistenz-Gefühl der Rezeptoren unserer Zunge zu tun. Deswegen sind Salze in einem verzehr-fertigen Gericht auch nicht mehr definierbar.
      • Schwarzes Hawaisalz wird übrigens als Dekorsalz verkauft. Laut Lebensmittelrecht ist färben von Speisesalz verboten. Das ist auch gut so!
      • Besonders das „Himalayasalz“ ist die Verbraucher-Verarsche pur! Früher hat man so etwas als Viehsalz bezeichnet!

      In meinen Kernsätzen beziehe ich mich auf den ehrbaren Kaufmann. Das hat in der Familie Niggemeier schon immer gegolten:
      Mache niemals Geschäfte mit der Unwissenheit deiner Kunden! Auch das Berufsbild des Drogisten fordert ganz klar eine ehrliche Beratung des Kunden!
       

    • Wir führen keine „Gourmet-Salze“!!!

      Häufig muss ich mich der Kundenfrage stellen:
      Warum verkaufen Sie keine „Gourmetsalze“?
      Meine Antwort ist immer:

      • Ein Gourmet, zu deutsch Feinschmecker, wird nie Salz als Kriterium zur Bewertung  eines Gerichtes heranziehen. Salz darf in einer Speise nie hervor-schmecken!
      • Salz besteht aus über 97 % Natriumchlorid!
      • In den verzehr-fertigen Speisen sind „Gourmetsalze“ nicht mehr schmeckbar.
      • Bei Salzverkostungen „pur“ hat das unterschiedliche Geschmacksempfinden nur mit dem Konsistenz-Gefühl der Rezeptoren unserer Zunge zu tun. Deswegen sind Salze in einem verzehr-fertigen Gericht auch nicht mehr definierbar.
      • Schwarzes Hawaisalz wird übrigens als Dekorsalz verkauft. Laut Lebensmittelrecht ist färben von Speisesalz verboten. Das ist auch gut so!
      • Besonders das „Himalayasalz“ ist die Verbraucher-Verarsche pur! Früher hat man so etwas als Viehsalz bezeichnet!

      In meinen Kernsätzen beziehe ich mich auf den ehrbaren Kaufmann. Das hat in der Familie Niggemeier schon immer gegolten:
      Mache niemals Geschäfte mit der Unwissenheit deiner Kunden! Auch das Berufsbild des Drogisten fordert ganz klar eine ehrliche Beratung des Kunden!