Schlagwort: Nahrungsergänzung

  • Ingwersorten & Ingwer Wirkung

    Ingwersorten & Ingwer Wirkung

    Informationen zur Ingwerwirkung, Ingwertee und Ingwer als Gewürz

    Angaben über die Wirkung von Ingwer, Ingwertee und die Verwendung von Ingwer als Gewürz.

    Was ist Ingwer?

    Ingwer ist ein Wurzelgemüse und ein wärmendes Gewürz, das aus der Wurzel des Ingwerstrauches, Zingiber officinale, gewonnen wird. Sie hat einen leicht scharfen Geschmack und wird häufig zu asiatischen, in neuer Zeit, auch in weltweiten Speisen verwendet.
    Ingwergewächse zur Nutzung als Lebensmittel wird überwiegend im Tropengürtel der Erde angebaut.
    Ingwer können Sie in verschiedenen Sorten und Größen erwerben.
    Die größten Exemplare haben eine Länge von über 1 Meter, während die kleinste Sorte etwa 10 cm lang ist. Die überwiegenden Sorten haben allerdings eine Länge von etwa 30 cm.
    Meistens essen wir Ingwer als Gewürz oder Zutat für unser Essen. Es gibt jedoch auch einige, die ihn pur genießen.
    Ingwer ist jedoch nicht nur als Lebensmittel beliebt, sondern auch als Heilmittel.
    Sie haben schon von Ingwer gehört und möchten mehr über die Vielfalt und die Ingwerwirkung der verschiedenen Ingwersorten erfahren? Dann sind Sie hier genau richtig!

    Welche Arten von Ingwer gibt es?

    Die Vielfalt der Ingwersorten können wir auf verschiedene Arten unterscheiden. Zunächst einmal unterscheiden wir zwischen weißer und roter Wurzel.

    Der weiße Ingwer ist milder im Geschmack als der rote und wird typischerweise in Suppen, Tees und Saucen verwendet. Der rote Ingwer hingegen hat ein schärferes Aroma und findet vor allem in asiatischen Gerichten Verwendung. Dieser ist weniger aromatisch und hat weltweit keine Bedeutung.

    Eine der bekanntesten Sorten ist Ingwer-Gold, bekannt als Fitschi-Ingwer. Diese milde Sorte hat einen süßen, honigartigen Geschmack mit zitroniger Note. Die Ingwernote ist auch etwas prägender als bei anderen Sorten. Diese Ingwersorte gibt es in Europa nicht frisch zu kaufen.

    Darüber hinaus gibt es noch frischen, getrockneten oder gemahlenen Ingwer und kandierten Ingwer. Frischen oder kandierten Ingwer können Sie in Salaten, Suppen, Saucen, Desserts, Backwaren oder Smoothies verarbeiten.

    Getrockneter oder gemahlener Ingwer haben eine stark aromatische Note – je nachdem, ob die Schale entfernt wurde oder nicht – und sind ideal für den Einsatz in Gewürzmischungen wie Curry, Teesorten oder Chutneys geeignet.
    Also worauf warten Sie noch? Entdecken Sie jetzt die Vielfalt an verschiedenen Ingwersorten!
    Ob frisch, getrocknet, kandiert oder gemahlen – mit dem pikant-scharfen Geschmack des Ingwers bereichern Sie viele Kochrezepte!

     
     
    Welche Gewürzpflanzen gehören zu den Ingwergewächsen?

    Diese wichtigen Gewürze gehören zur Pflanzenfamilie der Zingiberaceae = Ingwergewächsen: Paradieskörner, auch Meleguetapfeffer genannt, Curcuma, Galgant, Kardamom, Zitwerwurzel.
    Wobei der weiße Ingwer in der Anwendung dominiert.

    Wofür Ingwer als Gewürz verwenden?

    Getrockneter Ingwer:
    Gemahlen als Gewürz passt er zur Vollwertküche, indischen ayurvedischen Küche. Fast alle asiatischen Kochrezepte beinhalten gemahlenen Ingwer.
    Auch in der westfälischen Landküche, zu Wildfleisch und anderen Bratenrezepten ist Ingwer eine wichtige Zutat.
    Backgewürz für Ingwergebäck, in Ihrer Weihnachtsbäckerei 🎅 und für Glühwein.🎅
    Ingwer, als Gewürz, wird weltweit in allen Küchen in unterschiedlichen Kochrezepten eingesetzt.
    Frischen oder kandierten Ingwer können Sie in Salaten, Suppen, Saucen, Desserts, Backwaren oder Smoothies verarbeiten.

    Mit welchen Gewürzen harmoniert Ingwer zusammen?

    In der asiatischen Küche wird Ingwer meistens mit folgenden Gewürzen kombiniert: Koriander, Kurkuma, Senfmehl, Chilis, Cumin, Bockshornklee, Fenchel, Kümmel.
    Die internationale Küche verwendet diese Kombination der Gewürze überwiegend für Gemüse, Eintöpfe, helles Fleisch und Fischcurry.
    Chinesische Kochrezepte erweitern die Kombination mit Muskatnuss, Sternanis, Szechuanpfeffer und Zimt.
    Indische Rezepte werden gerne mit Zimt, Nelke, Kardamom, Muskatblüte und Teufelsdreck ergänzt.
    Ingwer in der Weihnachtsbäckerei kombinieren Sie mit Zimt, Nelke, Ingwer, Muskatnuss, Piment und Kardamom.

    Ist Ingwer gesund?

    Im Rahmen Ihrer vollwertigen Ernährung sind alle natürlichen Gewürze ein wichtiger Beitrag zu Ihrer gesunden Lebensführung.
    Ingwer als Tee wird seit langer Zeit in der traditionellen Pflanzenheilkunde weltweit verwendet.
    Wir empfehlen Ihnen nicht mehr als einen halben Liter reinen Ingwertee oder Ingwerwasser täglich zu trinken.
    Auch mit zwei bis drei Becher selbst gemachten guten Glühpunsch haben Sie eine beträchtliche Menge an Ingwer intus.
    Wenn Sie täglich 3 bis maximal 6 kleine Stücke Ingwerwurzel essen, erreichen Sie auch schon Ihre Maximaldosis. Dann benötigen Sie auch keine weiteren Ingwer – Präparate in Form von Tabletten oder weiteren Darreichungsformen.

    Welcher ist der beste Ingwer?

    Als Gewürz in Ihrer Küche ist gemahlener Ingwer die beste Option. Achten Sie auf die Frische! Im Supermarkt stehen die Gewürzdosen längere Zeit. Die frischesten Gewürze erhalten Sie direkt vom Hersteller, der auch Gewürzmischungen selbst herstellt, oder auf großen Wochen- & Bauernmärkten.

    Für Ingwertee oder Ingwerwasser ist geschnittene Ingwerwurzel die beste Wahl.
    Schwarzen oder grünen Tee mit Ingwer zusammen aufbrühen gelingt nicht.
    Ingwer muss mindestens 10 Minuten mit siedendem Wasser aufgebrüht werden. Geben Sie von Ihrem fertigen Ingwertee, nach dem Aufbrühen Ihres anderen Tees, einen Teelöffel Ingwertee hinzu.
    Mit Rotbuschtee und anderen Kräuter- oder Früchteteesorten können Sie geschnittenen Ingwer zusammen aufbrühen.

    Frische Ingwerwurzel aus dem Supermarkt ist auch eine Option zur Weiterverarbeitung. Achten Sie auf die Frische!
    Frische Wurzeln neigen zu Schimmel. Diesen Schimmel sehen wir häufig nur mit einer Lupe. Besteht Verdacht auf Schimmel, muss die ganze Ingwerwurzel entsorgt werden. Der Schimmel zieht sich durch die ganze Wurzel!

    Frischer Ingwer wird in den Ursprungsländern zu früh geerntet, um die Haltbarkeit in unseren Supermärkten zu garantieren. Bedenken Sie Ihren ökologischen Fußabdruck. Frischer Ingwer wird überwiegend via Flugfracht nach Europa eingeführt.
    Erst zur optimalen Erntezeit entwickelt die Ingwerwurzel ihre wertvollen Inhaltsstoffe der Gingerole und Shogaole.

    Der beste Ingwer ist, unseres Erachtens, der blanchierte Ingwer aus Thailand. Dieser wird direkt vor Ort verarbeitet, ohne Konservierungsstoffe, kommt ohne Kühlkette aus und ist lange haltbar.
    200 g blanchierter Ingwer entspricht etwa 700 g frischen Ingwer.

    Fazit zu Ingwer Wirkung

    • Im Rahmen Ihrer vollwertigen Ernährung ist Ingwer, in Kombination passender natürlicher Gewürze, ein wichtiger Beitrag zu Ihrer gesunden Lebensführung und geschmacklich eine Aromatherapie in Ihre Küche.
    • Ingwerwurzel ist weltweit eine wichtige Heilpflanze. Allerdings können Sie Ingwer schnell überdosieren. Möchten Sie Ingwer als Heilpflanze nutzen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten. Ingwer Wirkung hat auch Wechselwirkungen mit Medikamenten.

    Wir führen Ingwer in einer vielfältigen Auswahl in unserem Sortiment.

  • Sulforaphan Trend bei Nahrungsergänzungen?

    Sulforaphan Trend bei Nahrungsergänzungen?

    Sulforaphan ,ein sekundärer Pflanzenstoff ist das neue Wundermittel.

    Es ist wichtig, kritisch bei der Bewertung von Nahrungsergänzungsmitteln und anderen Produkten zu sein, die bestimmte Pflanzenstoffe hervorheben, da einige dieser Ansprüche möglicherweise nicht wissenschaftlich fundiert sind.

    Wir sind kritisch bei der Bewertung von Nahrungsergänzungsmitteln. Die isolierter Herangehensweise zu sekundären Pflanzenstoffen ist häufig nicht evidenzbasiert . Besonders die im Marketingsprech erwähnten positiven Eigenschaften von Sulforaphan in Nahrungsergänzungen sind häufig maßlos übertrieben und nicht wissenschaftlich fundiert.

    Was Sie über Sulforaphan wissen müssen:

    Was ist Sulforphan?

    Sulforaphan, ein Senföl-Glykosid, ist ein starkes indirektes Antioxidans und wurde 1992 erstmals isoliert und wird in vielen Forschungsprojekten untersucht. Bis heute sind die Forschungsergebnisse noch nicht so weit, dass man von Evidenz der Studien sprechen kann.
    Es gibt bis heute noch kein Medikament mit dem Antioxidans Sulforaphan.

    In welchen Lebensmittel in finden wir Sulforphan?

    Brokkoli und Blumenkohl sowie sämtliche weitere Kohlsorten, auch Sauerkraut, Kresse, Kapuzinerkresse, Rucola, Rettich, Radieschen, Meerrettich und Senf finden wir dieses Senföl-Glykosid.

    Ist Sulforaphan gesundheitsschädlich?

    Kreuzblütlerpflanzen stellen scharf oder bitter schmeckende Senföle her um Schädlinge abzuwehren. Bei normalem Verzehr dieser Lebensmitteln können wir nicht zu viel Sulforaphan zu uns nehmen.
    Harmlose Nebenwirkung von Kohl und auch von Brokkoli sind Fürze, die nach Schwefel stinken. Dieser ist Bestandteil der Senföle.

    Sind Nahrungsergänzungen mit Sulforphan sinnvoll?

    Wir haben in unserer regionalen Küche eine Vielfalt an Gemüse und Gewürzen, die eine ausreichende Versorgung mit Sulforaphanen gewährleistet. Eine zusätzliche Einnahme ist nicht sinnvoll.

    Falls Sie trotzdem Ihre Versorgung mit Senföl-Glykosiden ergänzen möchten, nehmen Sie täglich einen Teelöffel gelbe Senfkörner mit einem Glas warmen Wasser zu sich. Die Senfkörner ganz schlucken!

    Welche Gemüsesorten mit Suflorphanen?

    Frischkost-Sauerkraut als schmackhaften Salat zubereiten. Diese Variante wird in der Vollwerternährung besonders zur Winterzeit empfohlen.
    Frisches Sauerkraut finden Sie zur Winterzeit auf Ihrem Wochenmarkt, bei Metzgern und im Kühlregal von gut sortierten Supermärkten, nicht beim Discounter!
    Rezepte finden Sie jede Menge. Wir essen Frischkost-Sauerkraut gerne mit Apfel und Walnusskernen.
    Radieschen, Rettiche,
    Selbst gezogene Sprossen aus Samen der Luzerne = Alfalafa, Kresse, Brokkoli, Kohlrabi sind hier die erste Wahl. Sie bereichern durch ihren würzigen Geschmack jeden Salat. Besonders wichtig, ist die Sprossen vor dem Verzehr kurz zu blanchieren! Das gilt auch für fertige Sprossen aus dem Kühlregal.
    Alle Kohl und Rettig-Sorten bereichern Ihren Speiseplan.

    Mehr über Kohlgemüse.
    Mit Senf den Stoffwechsel aktivieren.

    Frische Kapuzinerkresse enthält eine hohe Konzentration an Senfölverbindungen, die für den scharfen Geschmack verantwortlich sind.

    Eine Laborstudie zeigte, dass dieses Senföl die Signalwege des Botenstoffs Insulin verändert und Enzyme für die Glucoseneubildung reduziert. Damit könnten sie den Zuckerstoffwechsel günstig beeinflussen.
    Zusätzlich aktiviert das Senföl die Bildung von Enzymen zur Entgiftung. Die Ergebnisse deuten an, dass die Senfölglycoside der Kresse in der Prävention und Behandlung von Typ-2-Diabetes eine Rolle spielen könnten.

    Weitere Untersuchungen müssen die positiven Eigenschaften nun in Ernährungsstudien mit Kapuzinerkresse untermauern.

    Alle natürlichen Gewürze aktivieren Ihren Stoffwechsel!


    Generell gilt: Alle natürlichen Gewürze wirken in Speisen immer stoffwechsel-aktiv und bringen Wohlgeschmack. Eine isolierte Betrachtung von bestimmten Gewürzen bei Stoffwechsel-Erkrankungen irritiert nur.
    Eine Anwendung von  Senfkörnern, in der täglichen Küche, ist in allen Kulturkreisen üblich. In der Volksheilkunde werden Anwendungen zu Senfkörnern beschrieben.

  • Basentee, irreführende Bezeichnung!

    Basentee, irreführende Bezeichnung!

    Teeanbieter können der dieser Verbrauchertäuschung nicht widerstehen: Basentee

    Was ist Basentee?

    Jeder Kräutertee wirkt basisch!
    Auch schwarzer, grüner Tee, und Kaffee können nicht zur Übersäuerung des Körpers beitragen!
    Seien Sie kritisch, wenn Ihnen Verkäufer eine Teemischung oder eine Nahrungsergänzung unter dem Aspekt der Entsäuerung empfehlen!

    Wirkt Basentee gegen Übersäuerung?

    Der Begriff „Störung des Säure-Basen-Haushaltes“ wird in der Heilpraktiker- und Naturkost-Szene häufig verwendet, um verschiedene Gesundheitsprobleme zu beschreiben.
    Echte medizinische Zustände wie Azidose (Übersäuerung) und Gicht können tatsächlich durch eine unausgewogene Ernährung und Lebensstilfaktoren, übermäßiger Alllloholkonsum, ausgelöst werden.
    Es ist jedoch zu beachten, dass diese Erkrankungen häufig genetisch bedingt sind und durch einen Arzt betreut werden müssen.
    Eine Diät kann helfen, die Symptome zu verbessern, aber es ist wichtig, mit einem Arzt oder Ernährungsexperten zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die Ernährung ausgewogen und gesund ist.

    Was ist Basentee?

    Jeder Kräutertee wirkt basisch!
    Auch schwarzer, grüner Tee, und Kaffee können nicht zur Übersäuerung des Körpers beitragen!
    Seien Sie kritisch, wenn Ihnen Verkäufer eine Teemischung oder eine Nahrungsergänzung unter dem Aspekt der Entsäuerung empfehlen!

    Wirkt Basentee gegen Übersäuerung?

    Der Begriff „Störung des Säure-Basen-Haushaltes“ wird in der Heilpraktiker- und Naturkost-Szene häufig verwendet, um verschiedene Gesundheitsprobleme zu beschreiben.
    Echte medizinische Zustände wie Azidose (Übersäuerung) und Gicht können tatsächlich durch eine unausgewogene Ernährung und Lebensstilfaktoren, übermäßiger Alllloholkonsum, ausgelöst werden.
    Es ist jedoch zu beachten, dass diese Erkrankungen häufig genetisch bedingt sind und durch einen Arzt betreut werden müssen.
    Eine Diät kann helfen, die Symptome zu verbessern, aber es ist wichtig, mit einem Arzt oder Ernährungsexperten zusammenzuarbeiten, um sicherzustellen, dass die Ernährung ausgewogen und gesund ist.
  • Biotin Gesundheitsfalle?

    Biotin Gesundheitsfalle?

    Biotin wird auch gerne Vitamin H oder Vitamin B7 genannt.

    Dieses Vitamin wird gerne in Nahrungsergänzungen, Multivitaminpräparaten und Multivitaminsaft als besonders gesund dargestellt.

    • Mit unserer täglichen Ernährung wird der Vitamin H bedarf mehr als gedeckt.
    • Mangel kann nur in Ländern mit erheblichen Problemen mit der Lebensmittel Grundversorgung entstehen.
    • Nach Einnahme von Antibiotika kann, theoretisch in seltenen Fällen, ein Mangel an Biotin entstehen.
    • Bei abstrakten Ernährungsriten wie Veganern, Frutarier, Ernährung mit Licht kommt es natürlicher Weise zu Mangelerscheinungen.

    Das Vitamin verfälscht zahlreiche Laborwerte, die mit immunologischen Verfahren bestimmt werden: Schilddrüsenhormone, Troponin, ein Marker für die Herzgesundheit, Sexualhormone wie Testosteron und Progesteron, aber auch Stresssteroide wie Cortisol. Der simple Grund für die folgenreichen Analysenfehler ist, dass das Biotin nicht nur in Supplementen steckt, sondern zugleich zentraler Bestandteil immunologischer Reagenzien ist. Die Hersteller der Test-Kits haben den Medizinern etwaige Wechselwirkungen bei der Analytik verschwiegen.

    Udo Pollmer, Lensmittelchemiker

    Hier weiterlesen

    https://www.drogist-n.de/gut-das-ich-keine-nahrungserganzungsmittel-nehme/
  • Walnusskerne in der täglichen Küche?

    Walnusskerne in der täglichen Küche?

    Eine Walnuss-angereicherte Diät wirkt sich auf Darm-Mikrobiom in gesunden kaukasischen Probanden:

    Eine randomisierte, kontrollierte Studie zeigte bei regelmäßigen Verzehr von ca 40g Walnusskernen ist mit einer besseren Gesundheit verbunden. Wir haben zuvor gezeigt, dass acht Wochen Konsum von Walnusskernen (43 g / Tag) Lipide bei gesunden Probanden signifikant verbessert. In derselben Studie wurde das Darmmikrobinom bewertet.
    Hier geht es zur kompletten Studie.
    Es bestätigt sich wieder einmal, dass sich der Verzehr natürlicher Lebensmitteln mit einer optimalen Nährstoffdichte die beste Gesundheitsschutz ist. Weiterhin schmecken Lebensmittel mit einer hohen Nährstoffdichte besonders gut. Wir müssen uns allerdings von den stark verarbeiteten Produkten der Lebensmittel fern halten. Das kann unter Umständen etwas länger dauern bis sich das Geschmacksempfinden auf natürliche und hochwertige Lebensmittel wieder einlässt.
    Seit Ende des 19. Jahrhunderts werden vorgefertigte Nahrungsmittel industriell produziert. Das hatte auch zu dieser Zeit in Europa seinen Sinn weil sonst, im Zuge der Bevölkerungsexplosion, eine Versorgung der Menschen in den neu entstehenden industriellen Ballungsräumen nicht gewährleistet war. In der heutigen Zeit gilt das natürlich immer noch für viele Weltregionen um die Ernährung sicher zu stellen. Das beste Beispiel in diesem Fall ist Milchpulver.
    Auch die heutige Versorgung der Menschen unterhalb der Armutsgrenze in den europäischen Ballungsräumen mit Lebensmitteln einer optimalen Nährstoffrelation ist schwierig!
    Grundsätzlich ist aber so, dass wir uns mit hochwertigen, natürlichen Lebensmitteln versorgen können. Es ist eine Frage der Prioritäten.
    Bestens versorgt wird man natürlich auf den Wochenmärkten! 😀

    Frische Lebensmittel im August auf Ihrem Wochenmarkt:

    Gemüse:
    Blattsalate, Blumenkohl, grüne Bohnen, Brokkoli, Chinakohl, Erbsen, Fenchel, Gurken, Kohlrabi, Lauch, Mangold, Möhren, Paprika, Pilze, Postelein, Rettich, Rotkohl, Sellerieknollen, Staudensellerie, Tomaten, Weißkohl, Wirsing, Zucchini, Zwiebeln
    Obst:
    Äpfel, Birnen, Brombeeren, Heidelbeeren, Mirabellen, Pflaumen/Zwetschgen, Preiselbeeren, Sauerkirschen
    Lassen sie sich von uns beraten, nutzen sie unsere Kompetenz!

    Hier einige Produkte aus unserem Sortiment:

    Walnuss-Kerne extra-large

    Paranuss

    Mandeln blanchiert

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    • Bitterstoffe für Feinschmecker

      Bitterstoffe:
      Verbindungen mit stark bitterem Geschmack, welche außer der durch den Geschmack verursachten, reflektorisch ausgelösten Steigerung der Sekretion der Verdauungsdrüsen in für diesen Zweck ausreichenden Dosen keine weiteren pharmakologischen Wirkungen aufweisen. In sehr vielen Pflanzenfamilien vorkommend und nach chemischer Struktur uneinheitlich, häufig jedoch mit Lacton- oder -CO-CH=CH-Gruppierungen. Besonders bedeutungsvoll sind die Bitterstoffe mit Seco-Iridoidstruktur, die sich bevorzugt bei Pflanzen der Familien Gentianaceae und Menyanthaceae finden, mit Sesquiterpengrundstruktur, vor allem bei Arten der Familie Asteraceae verbreitet, mit Diterpengrundstruktur (Lamiaceae) sowie mit Nortriterpenstruktur (Quassinoide der Simaroubaceen, Limonoide der Rutaceen und Cucurbitacine der Cucurbitaceen).
      Als quantitatives Maß für die Bitterwirkung eines Stoffes oder einer Droge dient der Bitterwert. © Thomas Schöpke thomas@schoepke.de

      Bitterstoffe in der Ernährung: Gelobt sei, was bitter schmeckt!

      Die Fit- und Light-Welle hat die Bitterstoffe als Appetitanreger und Verdauungshelfer weitgehend verdrängt, bedauert Heinz Knieriemen in seinem Beitrag über die magenfreundlichen Bestandteile der Pflanzen. „Was bitter im Mund, ist dem Magen gesund“, sagt der Volksmund. Mag der Bitterstoff in seiner reinen Form Abwehr hervorrufen – er gehört immer zur Vollendung einer Geschmackskomposition dazu. Die verdauungsfördernde, aufheiternde, anregende Wirkung der Bitterstoffe tritt nur ein, wenn sie die Mundhöhle sensibilisieren, also die Geschmacksrezeptoren passieren.
      Die Wirkung der Bitterstoffe beruht auf einer von den Sinnesorganen der Mundhöhle ausgehenden Erregung der Magensaftsekretion. Sie aktivieren die Bauchspeicheldrüse und die Gallensaftförderung, was letztlich Auswirkungen auf den gesamten Stoffwechsel und damit auch die Psyche, das allgemeine Wohlbefinden hat.
      Bei den Bitterstoffen spielen Art und Zeitpunkt der Einnahme sowie die Dosis eine Rolle. Die Erfahrung hat gezeigt, dass kleine Gaben die Verdauung begünstigen, wogegen grössere Dosen bestimmter Pflanzen, z.B. Beifuss oder Wermut, eher das Gegenteil bewirken, vor allem wenn sie nach dem Essen eingenommen werden. Die Internationalisierung von Ernährungsgewohnheiten, losgelöst von Kultur, Rhythmus und Jahreszeit, hat zu einer wachsenden Fehl- und Mangelernährung und zu einer verbreiteten Unsicherheit im Umgang mit Lebensmitteln und Kräutern geführt. Die Fit- und Light-Welle hat die Bitterstoffe als Appetitanreger und Verdauungshelfer weitgehend verdrängt.
      Die Natur bietet uns jedoch eine große Zahl von Pflanzen mit einem unterschiedlichen Gehalt an Bitterstoffen. Denken wir nur an die Gattung Cichorium, die Wegwarten also, zu denen der Chicorée, der Cicorino, Endivien, aber auch der Catalonga gehört. Doch auch die bei uns heimischen Wildpflanzen, wie etwa die Rosengewächse, tragen den bitteren Geschmack weiter, fördern die Fettverdauung und machen Essen zu einem sinnlichen Erlebnis.

      Jetzt zum sinnlichen Erlebnis: Bitterstoffe in Gewürzen:

      • Kurkuma, Pfeffer, Bohnenkraut, Thymian, Piment, Muskat, Paprika, Oregano, Zimtstangen Lorbeerblätter, Koriander, Beifusskraut, Bockshornklee, Galgant ( wilder Ingwer), Hier kommt es natürlich auf die richtige Komposition der Zutaten an um ein sinnliches Erlebnis zu kreieren.
      • Bei Gemüse und Obst ist möglichst auf regionale Produkte in Bezug zur Jahreszeit zu achten.  Auf den Wochenmärkten finden sie immer regionales Gemüse.
      • In der Winter-Frühjahr-Ernährung sind heimische Wurzel- und Kohlsorten , gut gewürzt als Eintopf, erste Wahl!
      • Klassische Heilkräuter mit Bitterstoffen: Löwenzahn, Artischockenkraut, Wermutkraut, Java-Gelbwurz, Mariendistel, Ehrenpreiskraut, Tausendgüldenkraut, etc.

      Ein guter Curry darf in keiner Küche fehlen!

      Curry Englisch kräftig & scharf

      Kurkuma


       

    • Gras rauchen oder trinken in Smoothies?

      Nahrungsergänzungen aus getrockneten Gräsern wie Gersten- oder Weizengras?

      Das Risiko, in Deutschland durch kontaminierte getrocknete Kräuter oder Teeblätter an einer
      Salmonellose oder einer EHEC-Infektion zu erkranken, wird als gering eingeschätzt.
      Hingegen lässt sich das Risiko, nach Verzehr von Nahrungsergänzungsmitteln aus getrockneten
      Blättern und/oder Gräsern an einer Salmonellose oder einer EHEC-Infektion zu erkranken,
      für Deutschland nicht abschätzen, weil Nahrungsergänzungsmittel bisher nur selten auf humanpathogene Bakterien untersucht wurden und Verzehrsdaten für diese Produktgruppe fehlen.
      Das Erkrankungsrisiko ist aber vermutlich höher als bei getrockneten Kräutern und
      Teeblättern, weil Nahrungsergänzungsmittel in der Regel ohne weitere Erhitzung verzehrt werden.
      Anmerkung der Lebensmittel Laborantin Annette Niggemeier:
      Teeblätter oder Kräutertee werden, mit wenigen Ausnahmen, mit siedendem Wasser aufgebrüht. Damit sind Sie als Anwender auf der sicheren Seite.

      • Mit Gerstengras oder anderen Gräsern, die ohne Erhitzung zu Smoothies verarbeitet werden, wäre ich sehr vorsichtig! Man kann durch frischen Zitronensaft eine kurzfristige Desinfektion erreichen.
      • Generell sollten geschnittene Salate oder rohes, vorbereitetes Gemüse innerhalb eines halben Tages verzehrt werden.
      • Bei Smoothies ist der Verzehr bis 2 Stunden nach Herstellung sicher zu stellen. Gemahlene Gräser, auch getrocknet, bleiben aber trotzdem problematisch!

      Superfood im Ökotest:

      Getestet wurden: Hanfsamen, Chiasamen, Gerstengras, Kakao,
      Die Mehrzahl der getesteten Produkte war nicht verkehrsfähig!
      Da es für diese Produkte keine Rückstandshöchstmengen gebe, habe man sich an denen für Kräutertee orientiert, schrieb Ökotest. Diese Grenzwerte seien durch diese Produkte mehr oder weniger stark ausgeschöpft und in einem Fall überschritten worden. Zurückgerechnet auf die Belastung der frischen Ware vor der Trocknung sei jedoch der BNN-Orientierungswert eingehalten worden.

      Alles Abdrift?

      Eine schöne Ausrede der Biobranche ist der Begriff Abdrift. Besonders bei „Bioprodukten aus nicht EU Ländern“ kommt es häufig zu Überschreitungen der Grenzwerte von Pflanzenschutzmitteln. Diese Ausrede wird immer verwendet, wenn Bioware nicht verkehrsfähig ist oder aus zweifelhaften  Quellen bezogen wird.

      Reichlich ölig!

      Fast alle Superfoods enthielten gesättigte Mineralöle (MOSH), einige auch aromatische (MOAH). „Sehr stark erhöht“ waren die MOSH-Gehalte im Gerstengras, im Weizengras,und in Hanfsamen.
      Mit über 4 mg/kg lagen die Messwerte bei diesen Produkten um mehr als das Doppelte über dem Wert von 2 mg/kg, den das Landwirtschaftsministerium als künftigen Grenzwert plant.
      Weitere bedenkliche Inhaltsstoffe in einzelnen Produkten waren Blei, Cadmium und das Schimmelgift Aflatoxin, etwa im Kakaopulver. Cadmium wird insbesondere in südamerikanischem Kakao von Natur aus angereichert.

      Ziemlich überflüssig!

      • Hart ins Gericht geht Ökotest auch mit den positiven Eigenschaften, die den Superfoods zugeschrieben werden. „Wissenschaftliche Belege sucht man vergebens“, heißt es. Das Fazit: „Wer sich abwechslungsreich und regional ernährt, braucht keine Superfoods. Das spart auch die teils weiten Transportwege.“

       

    • Diese Produkte führen wir nicht!

      Zum vorbeugendem Verbraucherschutz haben wir diese Produkte nicht gelistet:

      • Himalayasalz: Wird auch als Viehsalz verkauft.
      • Hawaisalz: Tafelsalz mit medizinischer Kohle versetzt.
      • Aprikosenkerne: „Vitamin B 17“
      • Diatpulver.
      • Süßstoffe, auch sogenannte „natürliche“ wie Stevia.
      • Mineralstoffe, Nahrungsergänzungen und Vitaminpillen.
      • Produkte mit „Bio-Zertifizierung“ : Eine neue Entscheidung treffen wir mit der neuen EU Bioverordnung Ende 2017 .

      Uns ist bewusst, dass wir einige Kunden, besonders Esoteriker, vor den Kopf stoßen und auf ein Geschäft verzichten.