Autor: druide

  • Allergisch gegen Lupinenmehl?

    Lupinenmehl und Alkaloide

    Ich werde zur Zeit häufiger nach Lupinenmehl befragt: Lupinenmehl hat gegenüber Soja keine Vorteile in der Ernährung! Im Gegenteil:
    Hier die Stellungnahme des BFR.
    Und hier eine schon ältere, aber sachlich sehr gute Aufarbeitung.
    Die von der Veggi Szene behauptete geringere Allergie-fördernde Wirkung hat sich als nicht richtig herausgestellt!  Allergiker werden immer wieder von „ideologischen“ Ernährungsberatern auf angeblich gesündere Ernährungsformen gelockt ❗
    Für Allergiker, mit einer Überempfindlichkeit gegen Hülsenfrüchtler, kann die zunehmende Nutzung von Lupinen-Protein in der Nahrungsmittelindustrie problematisch sein. Lupinen bzw. Lupinenprodukte zählen zu den 14 häufigsten Verursachern von Nahrungsmittelallergien. Von großem Vorteil für Allergiker ist daher die am 26. November 2007 in Kraft getretene EU – Richtlinie 2007/68/EG über die Etikettierung verpackter Lebensmittel, die vorschreibt, dass Lupinenprodukte als Zutat auf dem Etikett von Lebensmitteln aufgeführt werden müssen. Quelle Wikipedia

  • Landwirtschaftliche Wirklichkeit

    Bäuerlicher Familienbetrieb, wunderbar.

    Moderne Landwirtschaft im Münsterland: Realistisch, zukunftsweisend und ohne Gesülze. Sollten sich die Städter mal ansehen. Harte Arbeit, hohe Investitionen, nichts für Sesselfurzer und German-Angsthasen.
     
     
    https://www.facebook.com/862748680496428/videos/1028387063932588/

  • Darjeeling Tee geografisch geschützt.

    Darjeeling Tee geografisch geschützt.

    Geschützte geografische Angaben: – Darjeeling –

    • Immer wieder erreichen uns Kundennachfragen bezüglich den geschützten geografischen Angaben, insbesondere zum Thema „Darjeeling“.
    • Dies möchten wir zum Anlass nehmen, auf den gegenwärtigen
      rechtlichen Stand hinzuweisen.
    • Seit dem 11.11.2016 darf der Begriff „Darjeeling“ als geschützte geografische Angabe nur noch für schwarzen (fermentierten) Tee aus dieser Region verwendet werden. Teemischungen, die neben Darjeeling weiteren Tee aus anderen Anbauregionen enthalten, dürfen nicht mehr als „Darjeeling“ bezeichnet werden.
    • Darüber hinaus muss auch weißer und grüner Tee, der zu 100% aus Darjeeling stammt, umbenannt werden, z. B. in „Highland“ oder „Himalaya“ Tee.
    • Endlich reagiert das Tea Board of India auf die unsägliche und in der EU geduldete Praxis des vermischen von Darjeeling.

     

  • Sind Fertigsuppen ungesund? Palmöl

    Sind Fertigsuppen ungesund? Palmöl

    Sind Fertigsuppen ungesund?

    Grundsätzlich nein. Die Nährstoffdichte bezüglich einer vollwertigen Ernährung ist zweifelhaft.

    • Immer wieder versuchen Hersteller von Tütensuppen und Würzextrakten, besonders auch die „Gesundheits- & Bio-Lebensmittelindustrie“ mit „Clean-Label“ Ihre Zutatenliste aufzupeppen!
    • Was ist Clean-Label?
    • Bei Verarbeiteten Fertiglebensmitteln werden gerne die Schlagworte wie (Auszug eines Etikettes Biosuppe von….):
    • Vegan, Glutenfrei, Laktosefrei, Ballaststoffreich, Frei von Fleischextrakten, Ohne tierische Purine, Frei von gehärteten Fetten, Ohne Gentechnik, ohne Farb- und Konservierungsstoffe, Frei von künstlichen und naturidentischen Aromastoffen, Bio, besonders verträglich ausgelobt.
    • Was sagen diese Werbeaussagen dem Verbraucher:
    • Hier will uns der Produzent verarschen!
    • Vegan, Frei von Fleischextrakten, ohne tierische Purine ist die Verdreifachung einer Aussage!
    • Was will uns der Hersteller damit sagen:
    • Wir produzieren mit gen-technisch veränderten Mikroorganismen auf Melasse Basis Hefeextrakt. Das gilt auch für Bio Brühen!
    • Dieser wird mit Gewürz- und Würzextrakten, viel Fett, Stabilisatoren und nicht deklarations-pflichtigen Lebensmittelhilfsstoffen aufgepeppt.
    • Glutenfrei: Ist nur bei Zöliakie (unter 1% der Bevölkerung) relevant.
    • Laktosefrei: Laktose-Intoleranz ist eine beliebte Diagnose bei diffusen Darmbeschwerden, die nicht auf eine „messbare Erkrankung“ zurückzuführen sind. Laktose-Intoleranz kann aber bei Menschen, die nie Milchprodukte zu sich nehmen, zu messbaren Erkrankungen führen.
    • Ohne Gentechnik: Ist absoluter Quatsch! Alle Hefeextrakte, auch in bio, werden großindustriell mit gentechnisch optimierten Mikroorganismen hergestellt.
    • Das ist auf meine Nachfrage bei Greenpeace aber nicht schlimm.
    • Ungesund sind diese Produkte, auch wenn Diesen Glutamat zugesetzt wurde, übrigens nicht!
    • Unser Fertigsuppe Tellofix ist ein Klassiker.
    • Wenn auf den Verpackungen „ohne Glutamat“ ausgelobt wird, entspricht das nicht den gesetzlichen Vorschriften und ist Verbrauchertäuschung. Ausgelobt werden darf nur „ohne zugesetztes Glutamat“.
    • Von der Nährstoffdichte bezüglich der Vollwertigkeit sind Fertigsuppen allerdings zweifelhaft.

    Politische Diskussion Palmfett:

    Palmöl wird schon länger als 2.000 Jahre in der Küche und zur Kosmetikherstellung genutzt. Palmöl hat in der Küchentechnik viele Vorteile. Die Naturkosmetikhersteller, auch Bio – zertifizierte, verwenden Palmöl wegen der positiven Eigenschaften. Teilweise ist es unersetzbar.

    Die politische Diskussion geht um Anwendungen von Palmfett in der Industrie und Verwendung als Zusatz in Biotreibstoffen für unsere Mobilität. Hier wird das Argument der nachwachsenden Rohstoffe zur CO 2 – neutralen Energieerzeugung benutzt. Dieses Argument habe ich schon immer in Zweifel gezogen, weil der gesamte ökologische Fußabdruck nicht berücksichtigt wird.

    Fazit zu sind Fertigsuppen ungesund

    Fertigsuppen sind als Grundnahrungsmittel ungeignet.

    Fazit zu Palmfett:

    • In der Lebensmittelproduktion und in kosmetischen- und arzneilichen Produkten ist Palmöl nicht zu ersetzen.
    • Zur Energieerzeugung sind nur minderwertige Qualitäten sinnvoll. Diese fallen bei der Produktion immer an und müssen weiter verarbeitet werden.
    • Wir sind über 8 Milliarden Menschen an Bord. Diese müssen mit hochwertigen Lebensmittel versorgt werden.
    • Die politische Diskussion zu Palmöl in Deutschland dient unserer pharisäische Einstellung.
  • Rezept im Januar vegetarisch

    Berberitzen-Couscous

    Zubereitungszeit: ca. 30 Minuten
    für 4 Portionen
    Zutaten:
    4 El Berberitzen, getrocknet, 1 Orange, ausgepresst, 50 g Mandelstifte, 20 g Pistazien, 1 kleine Zwiebel, 1 El Rapsöl, nativ, 2 EL Curry Madras, 1 Msp. Cayennepfeffer, 200 g Couscous, 250 ml Wasser, Salz nach persönlicher Vorliebe, 1 Tl Rosenwasser ?

    Zubereitung:

    • Berberitzen in Orangensaft einweichen.
    • Mandelstifte in einer trockenen Pfanne anrösten. Pistazien grob hacken
    • Zwiebel fein würfeln und in Rapsöl in einem Topf glasig dünsten. Gewürze dazugeben und kurz mitdünsten.
    • Couscous zugeben und mit kochendem Wasser aufgießen. 7-10 Minuten quellen lassen. Anschließend mit Salz und bei Wunsch mit Rosenwasser abschmecken.
    • Berberitzen mit Saft sowie Mandelstifte unterheben. Mit Pistazien bestreut servieren.

  • Superfoods & Healthy

    Superfoods & Healthy

    Neue Begriffe, Superfood & Healthy in den Regalen der Supermärkte.

    Um die gefühlte Wirklichkeit der „gesundheitsbewussten“  Verbraucherinnen zu stärken werden immer mehr Produkte mit den Begriffen Vegan, Superfoods, Healthy versehen. Es werden sogar die Regalmeter für „Bio-Produkte“ und sogenannte „Nahrungsergänzungen“ in den Discountern dafür verkleinert. Quelle: Lebensmittelzeitung
    Damit reagiert die Lebensmittelindustrie & der Handel auf das Glaubwürdigkeitsproblem bei den Bio-Lebensmitteln und der Verschärfung der gesetzlichen Zulassungsbedingungen bei sogenannten Nahrungsergänzungen.

    Superfood, Nebelkerzen 1. Kategorie

    Chiasamen:

    Enthält in erwähnungswürdiger Menge Saponine. Diese können beim Verzehr über längeren Zeitraum in größeren Mengen Darmreizungen verursachen. Deswegen auch die eingeschränkte Verzehrempfehlung der EU? Bessere Alternative: Leinsamen.

    Acai

    Der dunkle Pflanzenfarbstoff Anthocyanen wirkt antioxidativ. Diese sogenannten Antioxidantien, die überwiegend in dunklen Beerenfrucht vorkommen, sollen „freie Radikale“ fangen. So die Theorie. In der Praxis konnten bisher keine positiven Wirkungen auf Evidenz basierten Studien nachgewiesen werden. Die sogenannten ORAC-Werte, „Oxygen Radical Absorbing Capacity“, sind reine Theorie und werden nur unter Laborbedingungen festgelegt.
    Der ORAC-Wert für Heidelbeeren liegt übrigens höher wie etwa bei Gojibeeren oder Acai.

    Was ist denn nun wirklich gesund & Superfoods?

    Eine Schiebe Bratkartoffeln mit Rührei, dabei 1 Flasche Bier, und Dieses in Gemeinschaft von netten Menschen verzehrt, ist von der Nährstoffdichte und Nährstoffrelation unschlagbar.
    Nebenwirkungen: Dient nicht der Selbstoptimierung, macht ganz entspannt. Ist für Menschen in Konzern-Strukturen nicht geeignet.
    Müsli, mit „Superfood“, morgens allein vor sich hin gemümmelt, macht garantiert krank!
     

  • Yellow – Masala, Currypaste

    Yellow – Masala, Currypaste

    Yellow Masala nicht nur für Ihre indische Küche.


    Im erweitertem Sinne kann man Yellow Masala auch Zitronencurry oder Umami Gewürz nennen.


    Yellow – Masala passt gut zu Fisch, Suppen, Gemüse, helles Fleisch und Saucen.


    Grundlage für Ihr Chutney: 1 Esslöffel Gewürz, 1 Teelöffel Wasser und 1 Teelöffel Öl mischen, fertig!

    Unser Favorit ist Currypaste mit Butter oder Ghee selber zu mischen. Das ist in Indien die traditionelle Zubereitung um typische indische Gewürze geschmacklich aufzuschließen. In Indien war früher der Kühlschrank im Haushalt ein Luxusgut.

    Aus diesem Grund wurde immer Ghee zur Zubereitung eigener Currypasten verwendet. Diese Pasten, oder italienisch Pesto, sind auch ohne Kühlung länger haltbar.

    Das beste Geschmackserlebnis Ihrer Currypaste oder Masalapaste erreichen Sie mit Butter:

    Etwa 100g Butter mit einem Teelöffel Curry Ihrer Wahl oder Yellow Masala mischen.

    Das beste Rezept für Ihr Chutney:

    Je 1 Esslöffel Gewürz, Wasser, Öl und getrocknete, eingeweichte Ananas oder Mango nach belieben beigeben und pürieren fertiiig!
    So können Sie aus jedem Curry auch Ihre Curry-Paste herstellen!

  • Pu Ehr Tee gesund?

    Pu Ehr Tee gesund?

    Über Puh Ehr Tee werden viele Mythen bemüht um die gesundheitlichen Wirkungen zu untermauern.

    Was ist Pu-Ehr-Tee?

    Doppelt fermentierter Tee aus älteren Teeblättern der 2-3. Qualität.
    1. Qualität  Teeblätter wird nie zu Pu-Ehr-Tee verarbeitet! Pu-Ehr-Tee ist sehr lange, auch unter unwirtlichen Bedingungen des Hochgebirges im Tibet haltbar. Aus diesem Grund wird er auch produziert.
    Geschmack: Erdig bitter.
    Nicht in Mengen über 500ml/ täglich trinken (Fluorgehalt). Mehrfach-Aufguss möglich aber nicht notwendig.

    Ist Pu-Ehr-Tee gesund?

    Die gesundheitlichen Aussagen zu diesem Tee sind maßlos übertrieben.
    Dosierung: 1Tl mit 200ml siedendem Wasser aufgießen. Mindestens 3 Minuten. ziehen lassen.
    Ursprungsland: China.

    Mit welchem Tee kann ich Puh Ehr ersetzen?

    Auch bittere heimische Kräutertees wirken günstig auf Ihren Leber – Stoffwechsel. Unsere Alternative zu Puh-Ehr aus heimischen Kräutern ist Löwenzahntee.

    Mehr Informationen zu Puh Ehr Tee

    Wegen zu geringer Nachfrage haben wir Pu Ehr Tee aus unserem Sortiment gestrichen.